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Dienstag, 31. Mai 2011

Diemelstrecke im Kugelpanorama - eine feine Sache ...

Wer gerne mal den Angelplatz im Voraus checkt, der kann sich hier direkt an meinem Hausgewässer umsehen. Hier gibt es attraktive und malerische Ecken zum Angeln und Entspannen.
Eine gute Möglichkeit diese Landschaft im Medium Internet rüber zu bringen ist ein Kugelpanorama, weil man selbst interaktiv den Blickwinkel steuern kann.

Panorama ansehen

Für alle, die an der Diemel bei Warburg gerne mal einen Angeltag verbringen möchten - Infos zu den Bedingungen und den Tagesscheinvergabestellen gibt es beim Angelverein Warburg und über das Infocenter Warburg.
Da ich seit drei Jahren Gastangler bin kann ich mit folgenden Infos dienen:
Die Fangbegrenzung liegt bei 5 Salmoniden und 10 Aalen, wobei Äschen ganzjährig geschont sind und mehrere Teilstrecken komplett geschont werden. Allerdings habe ich noch nie einen Tagesschein zu Gesicht bekommen und kann daher nicht garantieren, dass diese Zahlen auch für den Erwerber gelten.
Ich angel hier vorallem Bachforellen und Aale, meistens mit einfachen Grund- und Posenmontagen oder mit Spinner, Wobbler & Co.
An all diejenigen, die gerne ihre Angelplätze zugemüllt und verwarlost verlassen, den möchte ich an dieser Stelle sehr gerne von einem Besuch abraten. Die Diemel hat hier noch einen recht naturnahen Charakter - vorallem da, wo man mal nicht so eben mit dem Auto ranfahren kann. Zum Glück hält es sich mit rücksichtslosen Müllanglern in Grenzen und das soll auch in Zukunft gerne so bleiben.
Sonst gängige Methoden wie Anfüttern, Hältern, Catch & Release Angeln sowie Lagern und Grillen sind hier verboten.


Allen Angeljüngern wüsche viel Spass panorieren und irgendwann ...
... den ganz Großen ans Band.


Mittwoch, 26. Januar 2011

Grüß Gott in Berchtesgaden!

Bei meiner Urlaubsplanung im Sommer 2010 habe ich nach Berichten von Gastangelern gesucht, die an den jenigen Plätzen waren, die für unsere Reise in Frage kamen.
Dabei bin ich nicht auf allzuviele Berichte gestoßen, die mir wirklich weitergeholfen hätten, da nur wenige Angelkollegen interessante Berichte und Bilder der jeweiligen Regionen veröffentlicht hatten.
Vielleicht ist hier für den ein oder anderen etwas dabei.
Ich möchte heute ein wenig vom Angeln am Hintersee bei Ramsau in Berchtesgaden berichten und einige Bilder dazu zeigen.
Nur 200m Fußweg von der nett bewirtschafteten Pension Fluchthäusl befindet sich der Hintersee.
Ein wunderschöner Bergsee mit ebenso schönem Panorama, eingefasst in den sagenhaften Zauberwald. Ich kann nur sagen: "Ein tiefgrüner Traum".
Der malerische Hintersee ist die Perle des Alpen-Nationalparks Berchtesgaden. Er bietet einen Bestand an Seesaiblingen, Bachforellen, Bachsaiblingen und Aalrutten.

Der Hintersee ist ein ca. 16 ha großer Gebirgssee im Berchtesgadener Land. Er entstand nach der Eiszeit durch einen gewaltigen Felssturz und man kann noch heute unzählige Findlingen aus der Eiszeit entdecken.


 




Das Wasser ist glasklar und der Fischbestand gut. Wer mit Salmoniden seine Erfahrungen hat und weiß wo die Räuber zu finden sind kann sein Abendessen durchaus ans Band bekommen.
Angelscheine gibt es u.a. im Gasthof Seeklause -  hatten wir u.a. ein hervorragendes Abendessen mit Bergseepanormama und Alpenglühen.
Das Personal war sehr nett und das Essen so gut, dass wir keinen anderen Gasthof ausprobiert haben.
An dieser Stelle kann ich hier nochmal auf dieses schöne Bild verweisen, dass an einem der Abende in der Nähes des Gasthofes entstanden ist. An diesem Abend herrschte eine besondere Stimmung über dem See.

Tagesscheine kosteten hier stolze 21,00 € ... Wochenscheine 82,00 €.
Dafür teilt man sich das wunderbare Gewässer auch mit wenigen Angelkollegen.
Ein weiterer Nebeneffekt ist ein guter Zustand des Gewässers und der Umgebung was die Sauberkeit
betrifft. Alle Bedingungen und Preise findet man beim Fischereiverband Berchtesgaden.
Neben dem Gewässer des Hintersees kann man auch die Königseer Ache, die Ramsauer Ache und die Bertesgadener Ache befischen. Während man am Hintersee mit Hegene und Spinnern angeln darf ist hier ausschließlich das Fliegenfischen erlaubt. Das Angeln mit Würmern ist hier generell untersagt.

Auf dem Bild sieht man ein Teil der Ramsauer Ache. Sie läuft vom Hintersee durch den angrenzenden Zauberwald bis nach Berchtesgaden.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man hier mit der Fliegenrute entspannt angeln kann. In dem einen oder anderen Gumpen konnte ich schöne Bachforellen sehen.
Die faszinierende Landschaft des Hintersees birgt eine Fülle an Pflanzen und Tieren. Leider sind tagsüber viele Touristen unterwegs und nehmen dem Zauberwald seinen Zauber ein wenig.
Gegen frühen Abend hat man dann allerdings die Landschaft für sich zusammen mit einigen wenigen Gleichgesinnten.

Abschliessend möchte ich noch eine Auswahl an Bildern zeigen, die wir während unseres zweitägigen Aufenhaltes gemacht haben.
Die Bilder geben wie immer nur einen Teil der Stimmung wieder.
Blick vom Rand des Zauberwaldes auf den Hintersee.
Hier kann man sich ein gutes Bild von der Gewässerbeschaffenheit und Sichttiefe machen. Es gibt nur wenige Plätze an denen ich vom Ufer aus angeln konnte, da es sehr flach ins Wasser geht. Wer da kein entsprechendes Gerät dabei hat, kommt nicht zum Fisch.
Die Ramsauer Ache bei Ramsau/Berchtesgaden.
Das ist schon eher ein Fliegenfischerplätzchen nach dem Geschmack eines Anfängers auf diesem Gebiet.

Einer von vielen vermoosten Bäumen im Zauberwald bei Ramsau. Rechts unten im Bild fliesst die Ramsauer Ache.
In solchen Gumpen kann man Bachforellen beobachten. Die örtlichen Waschbären sind gute Fischfänger. Hin und wieder sieht man einen Forellenkadaver am Ufer liegen, der auf das Konto dieser Räuber geht.
Am See gibt es viele Stockenten aber auch zahlreiche andere Gäste wie Eichhörnchen, Taubenschwänzchen, Waschbären, Störche udn Hirsche. Hoch oben in den umliegenden Bergen gibt es u.a. Gämsen, Steinadler und Murmeltiere zu sehen.













Alles in Allem gibt es hier in einem relativ kleinen Gebiet sehr viel  Abwechslungsreiches zu sehen.

Wer zum Angeln hinfahren will sollte sich vorher unbedingt über die erlaubten Angelarten informieren und ggf. bei der Anreise seine Köder mitbringen. Nach meinen Erfahrungen ist es schwer an ein paar Maden o.ä. vorort ranzukommen. Die örtlichen Fischer angeln oft mit Driftmontagen wobei sie mit dem Ruder einen leichten Schlag machen und dann das Boot ganz langsam treiben lassen. Dazu werden Hegenen oder Driftmontagen verwendet.
Das Angeln mit Widerhaken ist teilweise in dem Gebiet verboten und auch darauf sollte man sich einstellen. Das Angeln vom Boot aus ist erlaubt.

Ich wünsch euch was ans Band.

Sonntag, 16. Januar 2011

Tauwetter am Twistesee


Der Twistesee bei Wetterburg/Bad Arolsen hat uns heute seine etwas rauhere Seite gezeigt.
Trotz guten Muts und schönen Wetters haben wir keinen Fisch fangen können. Der Wasserstand des See war um gute 2,5 m höher als vor dem Tauwetter. Trübes Wasser und träge Fische bei kaltem Wind haben uns keine wirkliche Freude beschert.



Das Eis ist heute im Laufe des Tages allerdings sehr rasch zurückgegangen, sodass ich auf ein besseres kommendes Wochenende vor der Hechtschonzeit hoffen und evtl. noch einen Esox auf die Schuppen legen kann.

Freitag, 14. Januar 2011

Hintersee Impressionen

Immer wieder gibt es sie ...


diejenigen unter Petris Aushilfsjüngern, die scheinbar aller Bedingungen und schier ausweglosen Situationen überlegen scheinen, die Fisch für Fisch fangen während ich nur dumm aus der nassen Wäsche schaue.

Dieser Angler ließ sich weder vom Regen noch der schlechten Beißlaune der Fische irritieren.
Im Gegenteil - er ließ einfach naßregnen und von der Luft trocknen. während ich mit blauen Lippen und Regenjacke in meinem Boot hockte ...

Wo fange ich (an)?

(an)FANGEN!
Hier soll alles beginnen ... Ich, Sick Hensson aus Warburg, ich bin 32 Jahre alt und seit 2 Jahren leidenschaftlicher Angler.
An dieser Stelle sei gesagt, dass ich ein Fischer im Sinne der Jagd bin.
Ein vorsätzliches Catch and Release ist bei mir eher die Ausnahme.


Abhaken eines Rotauges.
Gefangen im Mondsee - Salzkammergut, Österreich.
Einfache Posenmontage mit 10er Haken.
Köder war ein Dendrobena.






Allerdings geht es mir nicht ausschließlich darum Fische zu fangen, sondern auch in der Natur zu sein, die Seele baumeln zu lassen und die Landschaft samt Pflanzen und Tieren aufzusaugen. 

Es gibt hier also nicht nur Montagen und Fischfotos zu sehen, sondern auch wunderbare Landschafts- und Naturaufnahmen. 
Hier muss einmal jemanden erwähnen, der viele wunderbare Fotos gemacht und mir zur Verfügung gestellt hat - dafür Liebes, VIELEN DANK!

Hier gehts zum blog: wurzelweber.blogspot.com